Erdbeer – Rhabarber – Marmelade

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Erdbeer-und RhabarbermarmeladeSelbstgemachte Marmelade: Wer sich aus seinen Lieblings-Früchten schon einmal eigene Marmelade gekocht hat, dem werden die fertig gekauften Sorten nicht mehr schmecken. Auf diese Weise konserviert Ihr auch ganz schnell und einfach die köstlichen Aromen aus Frühling, Sommer Herbst und Winter für die kältere Jahreszeit.

Hier habe ich Erdbeer- und Rhabarber-Marmelade gemacht und das Ganze dann auch noch einmal gemischt. Für Marmelade könnt Ihr aber genauso gut Himbeeren (auch TK!!), Aprikosen, Pfirsiche, Mirabellen, Äpfel und und und….verwenden.

Zutaten

(ausgehend von der Zubereitung mit Gelierzucker 2:1; für mich die beste Variante, weil die Früchte/anderen Zutaten ihre individuellen Aromen behalten und das Ergebnis gleichzeitig aber nicht zu herb bleibt oder zu zuckrig wird)

     – beliebige Menge an Früchten

  • die Hälfte des Fruchtgewichts an Gelierzucker ;Also z.B. 1000g Früchte und 500g Gelierzucker
  • je ½ Vanilleschote je 500g Früchte; nach Geschmack bei z.B. 700g Früchten würde ich schon 1 ganze Schote verwenden
  • saubere, trockene Marmeladengläser – am besten mit Drehverschluss

 

Und so geht’s

Die Früchte waschen und ggf. die Kerne entfernen, schälen und in kleinere Stücke schneiden.

Die Erdbeeren habe ich beispielsweise gewaschen, das Grün entfernt und die roten Früchtchen dann geviertelt.

Den Rhabarber habe ich geschält, also mit einem Messer die Fäden von oben bis unten abgezogen, und in ca. 4cm lange Stücke geschnitten.

Das Obst, zusammen mit dem Gelierzucker, dem ausgekratzten Vanillemark und der ausgekratzten Schote in einen großen Topf geben und mit einem Holzlöffel vermischen. Die Mischung nun langsam erhitzen und zum Kochen bringen.

Erdbeeren putzen saubere Marmeladengläser bereitstellen

Je nach dem, um welche Früchte es sich handelt, variiert auch die Kochzeit: Erdbeeren brauchen nur wenige Minuten, bis sie weich sind. Bei Rhabarber dauert das schon ein wenig länger.

Zwischendurch immer umrühren, damit nichts ansetzt.

Weil die Erdbeeren nicht von allein zu einem samtigen Mus zerfallen (wie z.B. Himbeeren) habe ich für einen kurzen Moment den Pürierstab in den Topf gehalten, so dass ein wenig Erdbeerbrei entsteht.

Der Rhabarber hat sich während des Kochens wunderbar in seine Fasern aufgelöst; so dass man da gar nichts mehr zu machen braucht.

Vor dem Abfüllen der Marmelade in die bereitgestellten Gläser macht Ihr am besten eine Gelierprobe, um sicher zu gehen, dass die Marmelade im abgekühlten Zustand auch ein wenig fester wird.

Hierzu einfach einen Löffel der heißen Flüssigkeit auf einen kalten Teller geben. Nach ein paar Sekunden sollte die Masse ein wenig fester werden, also gelieren, und nicht mehr vom Teller laufen, wenn Ihr ihn zur Seite neigt.

Sollte Euch die Konsistenz noch zu flüssig sein, gebt einfach noch ein wenig Gelierzucker in den Topf und kocht die Marmelade noch einige Augenblicke weiter.

Nun die fertige Fruchtmasse mit Hilfe eines Trichters oder eines Schöpflöffels in die Gläser füllen, den Deckel zudrehen und am besten zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

Wundert Euch nicht, wenn die Deckel während des Abkühlens knacken! Die in den Gläsern verbliebene Luft zieht sich zusammen und der Deckel ploppt nach innen. Dieses Vakuum macht die Marmelade haltbar, so dass Ihr sie auch noch Monate nach dem Einmachen genießen könnt.

Übrigens: Die Erdbeeren und den Rhabarber habe ich getrennt voneinander gekocht, weil sie ja unterschiedliche Garzeiten haben. Wenn Ihr eine gemischte Marmelade haben möchtet, dann mixt einfach die fertigen, einzelnen Marmeladen in dem Mischungsverhältnis, das Euch am besten schmeckt. So könnt Ihr ganz individuell entscheiden, wie erdbeerig oder rhabarberig Eure Marmelade schmeckt.

 

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